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Der FördervereinDer Förderverein mit Sitz im Bürgerhaus, Postplatz 3 in Aue, hat sich am22. April 1991 gegründet. Er hat 19 Mitglieder, darunter 12 Vereine und Selbsthilfegruppen sowie 7 natürliche Mitglieder. Der Verein ist anerkannter freier Träger der offenen Jugendarbeit, ist im Vereinsregister eingetragen, das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, er wird durch einen Beirat aus berufenen Stadtratsmitgliedern und Bürger/-innen beraten. Seit seiner Gründung versteht sich der Verein als Zentrum für soziokulturelle Aktivitäten. Er entspricht den Intentionen der Gründer aus der Zeit der Wende, als Impulsgeber zur Stärkung demokratischer Prozesse sowie zum Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Kreisstadt Aue zu fungieren.
Eine weitere Aufgabe innerhalb des Vereins ist die Jugendarbeit
Der Förderverein arbeitet unterrichtsergänzend und freizeitpädagogisch innerhalb zweier Projekte zur Ganztagsbetreuung mit Schulen der Kreisstadt Aue, der Mittelschule „Albrecht Dürer“ und der Mittelschule „Aue-Zelle“. Die Prävention zu gesellschaftlich und individuell problematischen Sachverhalten wie Sucht, Gewalt, Extremismus oder Zukunftsangst (berufliche Perspektiven) hat einen hohen Stellenwert in der sozialpädagogischen Konzeption des Fördervereins. Die Angebote werden innerhalb des Landkreises angenommen, im vergangenen Jahr 2007 konnten ca. 600 Kinder und Jugendliche erreicht werden.
Das Haus ist Anlaufpunkt für Asylbewerber/-innen, Migrant/-innen und ausländische Mitbürger/-innen. Zum Teil nutzen sie Angebote des Hauses, Die in Trägerschaft des Fördervereins befindliche Servicestelle Bürgerschaft koordiniert den Lokalen Aktionsplan der zukünftigen Einheitsstadt Silberberg im Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“. Hier wird außerdem zivilgesellschaftliches Engagement gefördert und vernetzt.
Seit Januar 2007 ist das Bürgerhaus gleichzeitig Mehrgenerationenhaus mit vielen neuen Angeboten von Bürger/-innen für Bürger/-innen, für Jung und Alt. Das Mehrgenerationenhaus ist ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere für bürgerschaftliches Engagement. Hier treffen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters, in selbstverständlicher und gleichberechtigter Weise. Sie lernen von- und miteinander, helfen sich gegenseitig und tauschen Kompetenzen aus. Das Zusammenleben der Generationen wird im Mehrgenerationenhaus erlebbar. Durch die Weitergabe von Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten profitieren alle Generationen voneinander. Kennen Lernen, Begegnung, gemeinsames Erleben und Tun bilden die Grundlagen dafür. |